Das Spielen als reinen Zeitvertreib anzusehen, verkennt das Potenzial von Spielen, insbesondere innerhalb von Gruppen. Im Spielen wird gelernt. Oft suchen sich Kinder ganz intuitiv die Anregungen, welche sie für die eigene Entwicklung brauchen. Jedoch können traumatische Erlebnisse das angeborene Erkundungsbedürfnis von Kindern einschränken. Ein verletztes Sicherheits- und Vertrauensgefühl sowie gestörte Bindungsmuster erschweren Spielbegegnungen mit anderen. In dieser Fortbildung lernen Sie, wie Sie Kinder wieder an das gemeinsame Spielen heranführen und Spielbegegnungen zugleich als Ressource integrieren und nutzen können. Mittels traumapädagogischer Grundsätze und dem gezielten Einsatz traumasensibler Strategien verschaffen Sie Kindern neue Erfahrungsmöglichkeiten und Erfolgserlebnisse. So fördern Sie mit positiven und sicheren Spielerfahrungen Selbstwert- und Gemeinschaftsgefühl und erhöhen die Resilienz gegenüber Veränderungen, Enttäuschungen und Misserfolg.
Inhalte
- Spielerepertoire
- Bedeutung und Potenzial von Regeln
- Traumapädagogische Grundsätze und traumasensible Gestaltung von Spielen
- Eigene Rolle als Spieleleiter*in und Mitspieler*in
- Balanceakt Nähe und Distanz (mit Vermeidungsstrategien, Ängsten und Lustlosigkeit umgehen)
- Akutsituationen gewachsen sein
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Barrierefreiheit
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Fachkraft für Traumapädagogik und Gewaltprävention
Ergänzend zu den Einführungsseminaren zu den Grundlagen der Traumapädagogik und den Grundlagen zur Gewaltprävention können Sie Ihre Kompetenzen in verschiedenen Seminaren mit traumapädagogischen und gewaltpräventiven Schwerpunkten arbeitsfeld- und zielgruppenspezifisch vertiefen. Sobald Sie Angebote im Umfang von insgesamt 100 Unterrichtseinheiten absolviert haben, erhalten Sie das Zertifikat „Fachkraft für Traumapädagogik und Gewaltprävention“ der Paritätischen Akademie NRW. Die Seminare sind einzeln buchbar und müssen nicht in chronologischer Reihenfolge besucht werden.
Kursnummer: 2600068

