Zusatzausbildung für Mitarbeitende zum Thema Datenschutz
Welche Daten darf eine Einrichtung von ihren Kund*innen bzw. Klient*innen oder von Vereinsmitgliedern sammeln? Welche dürfen weitergegeben werden? Wann und wie sind die Daten zu vernichten? Datenschutz gewinnt an Bedeutung, insbesondere durch die Anforderungen von Kostenträgern nach einem Qualitätsmanagement-System oder einer Zertifizierung zur Trägerzulassung.
Unternehmen, die personenbezogene Daten erheben, verarbeiten und nutzen, haben nach § 38 des Bundesdatenschutzgesetzes Datenschutzbeauftragte zu bestellen. Dies trifft auf soziale Einrichtungen und Dienste ebenso zu wie auf jedes andere Unternehmen. Betriebliche Datenschutzbeauftragte dürfen nur bestellt werden, wenn die erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit vorliegen.
Inhalte
Im ersten Teil erhalten Sie grundlegende Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen des Datenschutzes. Im zweiten Teil liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Umsetzung in Ihrer Organisation. Der Kurs geht auf die wesentlichen Änderungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung ein.
Ihr Nutzen
Mit dieser viertägigen Fortbildung erwerben Sie das nötige Rüstzeug für Ihre Aufgabe als (zukünftige*r) Datenschutzbeauftragte*r. Sie wissen, welche Aufgaben und welche Rolle Sie in Ihrer Einrichtung wahrnehmen und sind in der Lage, die ersten Schritte in Ihrem neuen Amt kompetent und selbstsicher auszuführen.
Handreichung des Paritätischen Gesamtverbands
In seiner Handreichung zum Datenschutz widmet sich der Paritätische Gesamtverband vielen Fragen aus dem Mitgliederbereich rund um die Umsetzung aktueller Datenschutzverpflichtungen für Vereine. Weiterhin setzt er sich mit dem Beschäftigungsdatenschutz, Sozialdatenschutz und dem Geheheimnisschutz nach § 203 Strafgesetzbuch (StGB) auseinander.
Broschüre des Bayrischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht
Die Broschüre “Praxistipps zur aufsuchenden Weiterbildung” basiert auf unseren Erfahrungen aus dem Projekt “Weiterbildung on tour: Aufsuchende Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Dortmunder Nordstadt”, das wir gemeinsam mit dem Verein Train of Hope Dortmund e.V. durchgeführt haben. Das Projekt wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW (im Rahmen des Innovationsfonds für Weiterbildung 2023).

