Für ein gutes Miteinander in Selbsthilfegruppen sind gemeinsame Absprachen entscheidend, um Transparenz und Klarheit zu schaffen. Besonders in der Anfangsphase wird oft übersehen, dass klare Regeln für das Miteinander wichtig sind. Solange alle motiviert sind, erscheint es unnötig, über Rollen und Regeln zu sprechen. Doch oft entwickeln sich unbewusst „heimliche Normen“ und feste Rollen, die zu Missverständnissen und Konflikten führen können.
Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, alles zu stark zu reglementieren, wodurch die Dynamik der Gruppe leidet. Gemeinsame Regeln für Treffen, Gesprächsführung und Arbeitsteilung fördern die Beteiligung aller und stärken die Identifikation mit der Gruppe. So steigt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Das Seminar unterstützt neue und alte Gruppen dabei, ein ausgewogenes Maß zu finden.
Im Seminar lernt ihr praktische Übungen und Methoden kennen, mit denen ihr Regeln gemeinsam erarbeitet und Aushandlungsprozesse gestaltet. Ziel ist es, dass ihr euer Miteinander in der Gruppe in gemeinsamer Verantwortung gestalten könnt.
Inhalte
- Drei Ebenen von Regeln in der Gruppenarbeit: Treffen, Gespräche, Aufgabenverteilung
- Methodische Schritte zur Erarbeitung von Gruppenregeln
- Tipps für den kontinuierlichen Umgang mit Vereinbarungen
Hinweis:
Das Seminar richtet sich an alle Gruppenmitglieder, nicht nur an Leitungen. Es wird empfohlen, als Duo teilzunehmen, um sich gegenseitig bei der Umsetzung zu unterstützen. Wenn ihr zu zweit teilnehmen möchtet, schreibt uns nach der Anmeldung bitte noch eine kurze Mail mit euren Namen an info@selbsthilfeakademie-nrw.de
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Barrierefreiheit
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Kursnummer: 2600462

